Rammes Grünland
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Summ, summ, summ?... Bienenfreundlich gärtnern!

Gärten sind häufig in erster Linie so gestaltet, dass sie dem Menschen gefallen. Doch zunehmend kümmert sich der Garten- und Naturfreund auch um das Wohl der Bienen und anderer nützlicher Gartenbewohner. Da Lebensräume und Nahrungsangebot durch intensive Landwirtschaft und Flächenversiegelung für Bienen weniger werden, spielen bienenfreundlich gestaltete Gärten eine immer wichtigere Rolle. Denn ohne Wild- und Honigbienen gäbe es viel weniger Obst, Gemüse und  Blumen. Wir sollten Bienen, Hummeln & Co. helfen und ihnen mit der richtigen Pflanzenauswahl ganzjährig ein Nahrungsangebot bieten.

Wie sieht er aus, der bienenfreundliche Garten?
Im Bienengarten sind Pflanzen zuhause, die Honigbienen und anderen bestäubenden Insekten Nektar und Pollen bieten. Das heißt, hier muss es blühen! Und das durch möglichst viele verschiedene Pflanzenarten, bei denen für die Bienen von Frühling bis Herbst etwas zu holen ist.

Aber Achtung: Blüte ist nicht gleich Blüte.
Viele Pflanzen sind so gezüchtet, dass die Staubblätter auch Blütenblätter sind, damit sie noch mehr Farbe zeigen. In diesen „gefüllten Blüten“ finden Bienen gar kein Pollen und Nektar. Das bedeutet, man sollte darauf achten, nur blühende Pflanzen auszuwählen, an denen auch Bienen zu sehen sind. Bei uns in Rammes Grünland sind die besonders bienenfreundlichen Pflanzen gekennzeichnet. Auch unser kompetentes Fachpersonal hilft hier gerne weiter.

Bienen-Hits

Folgende Blumen unterstützen mit ihrem Blütenangebot nützliche Insekten. Auch Großstädter ohne großen Garten können einen Beitrag leisten. Denn ein Kräuterbeet oder Lavendel, Sonnenblume und Co. passen genauso gut auf die Fensterbank oder in den Balkonkasten, wie in einen Garten.

Sonnenblume: geeignet für Südlagen, lange BlütezeitYsop: leuchtend blaue und anspruchslose Zierpflanze
Wildblumen-Mischung: besonders wichtig für Wildbienen
Glockenblume: bevorzugt eher kalkhaltige Böden, eignet sich gut als Rankpflanze am Balkon
Lavendel: herrlich duftend, blüht im Juli und August
Küchenkräuter: Rosmarin, Salbei, Kapuzinerkresse und Thymian locken mit ihrem Duft

Zu rund 100 bienenfreundlichen Pflanzen kannst du im Pflanzenlexikon der Bienen-App des Bundesinstituts für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) nachlesen.

Sommerzeit ist Rosenzeit!

Die Rose: unverwechselbar, variantenreich und strotzend vor Schönheit. Nicht umsonst ist sie die Königin der Blumen. Sie gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Erde und sollte in keinem Garten fehlen.
Gesunde Rosen sind keine Zauberei. Die einfache Formel für garantierte Rosenpracht ist: Sonne und luftige Pflanzplätze. Stimmt der Mix aus Boden, Kleinklima und Pflegemaßnahmen, treibt die Königin der Blumen in ihrer grünen Oase zahlreiche Blüten.

Rose ist nicht gleich Rose
Man unterscheidet

  • Beetrosen - bis ca. 80 cm hoch, von aufrechtem Wuchs, reich blühend - ,die im klassischen Rosenbeet oft mit anderen Rosen und Stauden gepflanzt werden.
  • Stammrosen, eine Sonderform der Beetrosen, zu denen auch Trauer- und Hängerosen zählen. Es handelt sich um auf einen Wildlingstamm veredelte Rosensorten.

Unser Tipp: Rosenbäumchen in Töpfen sind die Stars auf Balkon und Terrasse.
Je nach Höhe unterscheidet man zwischen Zwergstamm (bis 40 cm hoch), Halbstamm (bis 60 cm), Hochstamm (bis 90 cm)

  • Edelrosen wachsen aufrecht bis ca. 120 cm hoch und möchten einzeln stehen. Dann kommen ihre großen, edlen Einzelblüten an langen Stielen und in herrlichen Farben voll zur Geltung.
  • Kletterrosen sind Rosensträucher mit ca. 2 - 4 m langen Trieben, die eine Kletterhilfe (Spalier, Rosenbogen, Pergola) benötigen. Ohne Kletterhilfen wachsen sie sehr schön an Böschungen herunter.
  • Strauchrosen wachsen aufrecht und buschig bis zu 2 m hoch. Sie blühen einfach oder gefüllt und je nach Sorte mehrmals bis zum Herbst. Strauchrosen werden einzeln, in Gruppen oder in Kombinationen mit Stauden, Gehölzen und Gräsern gepflanzt. Ihre Früchte, die Hagebutten, sind sehr dekorativ und bieten den Vögeln im Winter Nahrung.
  • Boderdeckerrosen wachsen breit- und flachbuschig und sind bodendeckend. Sie eignen sich für Gruppenpflanzungen und flächige Pflanzungen. Man findet sie oft in öffentlichen Grünanlagen, weil sie relativ wenig Pflege bedürfen.

Jetzt ist Zeit für Kübelpflanzen!

Unsere Tipps:

  • Setze die Blütenstars auf Etagen. Dazu eignen sich Hochstämmchen gut, denn ihre Kronen präsentieren sich in Augenhöhe und um den Stamm herum strahlen bunte Sommerblüher. Wichtig ist, dass die Pflanzen sich gut vertragen, einen ähnlichen Wasserbedarf und gleiche Standortvorlieben haben.
  • Obst- und Gemüsepflanzen sehen im Kübel ebenfalls gut aus. Es gibt viele Neuzüchtungen, die speziell dafür optimiert sind. Dazu gehören etwa besonders kleinwachsende Himbeeren, „Ruby Beauty®“, „BrazelBerry®“ und Balkonpfirsiche „Fruit Me®“ sowie Tomaten- und Paprikasorten.
  • Säulenobst und langsam wachsende Obstgehölze ragen etwas höher und bringen Fruchtgenuss auf Terrasse und Balkon.

Unsere Blütenstars des Sommers:

  • Schönmalve (Abutilon): auffällige orange, rote, gelbe und weiße Blüten, besonders pflegeleicht
  • Dipladenia Sundaville: die großen Blüten strahlen in verschiedenen Farben den ganzen Sommer über an einem sonnigen und halbschattigen Standort.
  • Alstroemeria Colorita ®: zu Deutsch „Inkalilie“. Der üppige Dauerblüher ist besonders pflegeleicht und gedeiht an sonnigen Standorten. Eine begeisternde Farbenpracht!
  • Oleander, Eukalyptus, Olivenbaum und duftende Kräuter wie Lavendel und Thymian sorgen für mediterranen Charme. Ebenso die kletterfreudige, rosa-violett blühende Bougainvillea glabra, das Wandelröschen (Lantana camara) und natürlich die verschiedenen Zitrus-Arten. Hier ist ein vollsonniger Standort gefragt.

Unser Sortiment bietet noch viele weitere Kübelpflanzen. Lass dich im Gartencenter von vielen Pflanzvorschlägen inspirieren. Hochwertige Kübelpflanzenerde und Dünger sind ebenso im Angebot.

Kräuter in Haus und Garten - Gesundheit genießen!

Mit frischen Kräutern schmeckt´s einfach besser. Die Ernte Zuhause macht Spaß und garantiert dir Frische und den vollen Vitamin- und Wirkstoffgehalt. Dabei finden Kräuter wirklich überall Platz: ob in Töpfen auf der Fensterbank, in dekorativen Kästen und Schalen auf dem Balkon oder im duftenden Kräuterbeet im Garten. Die Auswahl an Kräutern ist zurzeit riesengroß. Bei uns in Rammes Grünland findest du alles was du für deinen Kräutergarten brauchst: Kräuter in bester Qualität, auch aus biologischenm Anbau, Kästen, Kübel und beste Kräutererde.

Hier unsere Tipps für die Bepflanzung von Kräuterkästen:
Pflanze nicht alle Kräuter bunt gemischt in einen Kasten. Denn Kräuter aus dem Süden lieben es eher trocken und warm. Der Erde kannst du hier ruhig noch etwas Sand zumischen, damit das Wasser besser abläuft. Die typisch deutschen Kräuter mögen es dagegen etwas feuchter. Also: mindestens zwei verschiedene Kästen bepflanzen!
Verwende eine spezielle Kräutererde, denn die ist besonders locker und nährstoffreich. So gedeihen sowohl die mediterranen als auch die heimischen Kräuter am besten. Es gibt sie fertig abgepackt bei uns im Gartencenter.
Ein Sonderfall ist Basilikum. Im Topf wird der am besten separat gepflanzt, denn er braucht einen besonders warmen und ganz hellen Standort.



Kamelien - Blütentraum im Frühling

Kamelien verzaubern mit ihren Blüten im zeitigen Frühling jeden Blumenfreund. Weiß, Rosa, Rot in vielen Farbabstufungen, zweifarbige Sorten und das Ganze noch mit einfach , halbgefüllten und gefüllten Blüten. Die Auswahl ist riesengroß. Das Gute: sie wachsen langsam und du kannst auf engem Raum mehrere Sorten halten. Am besten, du kombinierst sehr frühblühende mit mittleren und späten Sorten. So hat man monatelange Freude!

Balkon- oder Terassenkamelien, die im Kübel stehen, überwintern am besten im Haus.
Sorge für ausreichend niedrige Temperaturen (bis 15°C) und viel Licht. Eine Kälteperiode ist für die Blütenbildung bei Kamelien unbedingt erforderlich. Im Garten bevorzugen Kamelien windgeschützte Lagen, wobei sie in der Winterzeit vormittags immer schattig stehen sollten. Auch im Haus, auf Balkon, Terrasse oder im Wintergarten erfreuen sie den Blumenfreund

Wichtig ist hier im Winter eine Temperatur von unter 15° C. Stehen Kamelien nämlich zu warm, werfen Sie ihre Knospen noch vor der Blüte ab. Im Sommer brauchen Kamelien dann einen warmen hellen Standort.

Kamelien mögen einen Boden-ph-Wert zwischen 5 und 6. Da, wo Rhododendren gut gedeihen, sind Kamelien ebenfalls gut aufgehoben. Der Boden muss gut durchlässig sein, denn sie vertragen keine Staunässe. Deshalb evt. den Boden vor der Pflanzung vorbereiten. Dazu mit Laubkompost, Torf, Nadelerde oder Rindenhumus vermischen.

Der Ballen sollte stets gleichmäßig feucht sein, Kamelien im Topf solltest du mit möglichst kalkfreiem Gießwasser (Regenwasser) versorgen. Bei guter Pflege und einem geschützten Standort können Kamelien fast das ganze Jahr im Topf draußen gehalten werden, von einer Dauerfrostperiode einmal abgesehen.

Kamelien düngst du nur in der Zeit vom beginnenden Austrieb bis Ende Juli mit einem Rhododendrondünger, aber mit halber Dosierung. Im Jahr der Pflanzung gar nicht düngen.

Kamelien sind nur bedingt winterhart. Im Kübel werden einige Frostgrade vertragen, aber unter -5°C wird es gefährlich. Am besten senkst du die Töpfe geschützt in Torf ein, z.B. in der Garage. Im Freien vertragen erwachsene, etablierte Kamelien Frostperioden bis -12°C in der Regel ohne Schaden. In klimatisch günstigen Gegenden, z.B. Rheingraben oder Ruhrgebiet, haben ausgesuchte Sorten auch bei stärkeren Frost keine Probleme. Außerdem ist eine Laubschüttung oder eine Abdeckung des Wurzelballens mit Tannenreisig empfehlenswert. Auf Frostschäden an den Wurzeln oder vorübergehende Trockenheit reagieren sie mit Knospenfall. Eine ganzjährige Mulchschicht wäre ratsam.